zurück zur Hauptseite
linear

Brustverkleinerung beim Mann-Echte Gynäkomastie versus Pseud

isartalpraxis, Montag, 01. Januar 2018, 07:53

Viele Männer leiden mittlerweile an einer "verweiblichung der Brust". D.h. die Männerbrust wird größer und ähnelt immer mehr einer der Brust einer Frau.

Eine Brustverkleinerung beim Mann ist bedingt durch die Ursachen der Entstehung. Liegt eine sogenannter "Männerbusen" vor, spricht man von einer Gynäkomastie.

Eine Gynäkomastie liegt vor, wenn die Brustdrüsen des Mannes auf einer oder beiden Seiten vergrößert sind. In diesem fall sporicht amn von einer "echten Gynäkomastie".

Man unterscheidet die Gynäkomastie in die Neugeborenengynäkomastie, die Pubertätsgynäkomastie, die Altersgynäkomastie sowie die Gynäkomastie die durch krankhafte Prozesse entstanden ist.

Abhängig vom Ausgangsbefund wird eine passende OP-Variante zur Brustverkleinerung beim Mann individuell gewählt. Ist eine Vermehrung des Drüsengewebes vorhanden, so wird dieses durch einen chirurgischen Eingriff entfernt.
Beruht die "vergrößerte Brust des Mannes" auf reinen Fetteinlagerungen, so kann bei kleinen und mittleren Ausprägungen durch eine Fettabsaugung an der Brust ein sehr gutes Ergebnis erzielt werden.

Bei der Brustverkleinerung beim Mann wird je nach Umfang des Eingriffs in lokaler Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt.

Nach Einsetzen der Narkosewirkung wird durch den Operateur ein kleiner Schnitt im Umfeld der Brustwarze getätigt. In ausgeprägten Fällen der Gynäkomastie mit einem begleitenden deutlichen Hautüberschuss erfolgt zusätzlich eine Hautstraffung. Das Ausmaß der Hautstraffung bzw. die Größe der späteren Narbe ist wiederum von der Menge des Hautüberschusses abhängig.
Um ein erneutes Wachstum der Brust auszuschließen entfernt der Chirurg das gesamte Brustdrüsengewebe.

Der Schnitt erfolgt am Rand der Brustwarze, so dass keine auffälligen Narben entstehen.
Auch wenn die Brustverkleinerung beim Mannvergleichsweise komplikationsarm ist, bestehen dennoch – wie bei jedem Eingriff – Risiken. Dazu zählen die üblichen Risiken die mit der Vollnarkose eingehen, sowie Wundheilungsstörungen und Blutergüsse.

Die Krankenkasse übernimmt oder bezuschusst in manchen Fällen die Kosten der Brustverkleinerung beim Mann. Dies setzt voraus, dass ein vermehrtes Brustdrüsengewebe durch eine Utraschall-Untersuchung oder eine Mammographie festgestellt wurde und der Patient psychisch erheblich unter der „Männerbrust“ leidet. Da jede Krankenkasse unterschiedliche Regelungen hat, entscheidet jede Krankenkasse individuell, ob es sich um einen medizinisch notwendigen Eingriff oder eine Schönheitsoperation handelt.

  5 Views
RSS-Feed dieser Diskussion
27611 Einträge in 26533 Threads, 2578 angemeldete Benutzer, 1 Benutzer online (0 angemeldete, 1 Gäste)
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt
powered by my little forum